Der keth, der diese Seite gemacht hat, heisst in Wirklichkeit
Thomas und kommt aus der wundertollen Bierstadt
Kulmbach in Oberfranken.
Das ist die Stadt, die die meisten normalen Leute zu Recht eigentlich nur aus dem Namen dieser Filmnacht auf Sat1
kennen - und Bierflaschenetikettensammler von Bierflaschenetiketten. An den
28. Oktober 1976 kann er sich
zwar nicht mehr so richtig erinnern, aber die meisten Verwandten vom Thomas behaupten, dass er an diesem

Tag geboren sei. Da bleibt ihm nichts anderes uebrig, als das zu glauben. Irgendwann muss das ja
schliesslich auch mal passiert sein, und gegen das Datum hat der Thomas auch nicht wirklich was. Bill Gates
ist auch an einem 28. Oktober geboren worden. Manche Leute finden Bill Gates ja schlimm, aber der Thomas mag
den Bill Gates irgendwie schon ein bisschen, weil der immer so freundlich durch sein Kassengestell guckt. Hat
schon mal jemand den Bill Gates mit einem grimmigen Gesicht gesehen? Also ich nicht.
Seit 1981 ist der Thomas kein Einzelkind mehr und seit 1991 hat er sogar zwei kleinere Brueder. Die heissen
Jan und Michael - welcher der Aeltere von den beiden ist, muesst ihr aber selber raten, aetsch! (Wenn ihr
schummeln wollt, fragt einfach dem Thomas seine Eltern, die wissen das naemlich. Aber psst!)
Irgendwo mittendrin ist der Thomas mal zur Schule gegangen und fand das dann wohl sogar so toll, dass er
Ende 1998, nach einem prima Streber-Abitur (Schlaue-Leute-Begriff fuer sowas: Euphemismus) und 13 Monaten
Zivildienst, gleich das Studieren angefangen hat. "Anglistik" hiess das, was er da studiert hat,
aber das ist nur der Schlaue-Leute-Begriff fuer "englisch sprechen" und "schlaue englische Buecher lesen"
und so. Und weil der Thomas auch so ein wenig seltsam veranlagt ist und gerne mit Computern rumhantiert (Schlaue-Leute-Begriff fuer solche Leute: Geek), hat er als Nebenfach irgendsoeinen Pseudo-Informatik-Schrott
genommen, zu dem seine Professoren (so nennen sich die Lehrer an der Uni, weil ihnen "Lehrer" nicht
schlau genug klingt) "Informationswissenschaft" gesagt haben. Das haben die aber bestimmt nur gemacht,
weil "irgendsoein Pseudo-Informatik-Schrott" in einem Vorlesungsverzeichnis ein bisschen doof aussieht.
Weil der Thomas ein schrecklich fauler, aber schlauer Eumel ist, hat er das mit dem Studieren ganz in der Naehe
gemacht, damit er noch bei seinen Eltern wohnen konnte. Da ist er dann tagsueber in das 20 km entfernte Bayreuth
gefahren und hat an der Uni ein paar Comics gezeichnet. Der Thomas kann zwar gar nicht richtig zeichnen, aber
er macht da immer so dumme Witze und bloede Wortspiele rein, dann achten die Leute gar nicht drauf, dass das
scheisse gezeichnet ist. Er findet das besser als Leute, die gut zeichnen, aber keine Witze machen koennen - aber
die Leute, die Batman und die X-Men und so Zeugs zeichnen, sollen ja auch was zu essen haben, also darf man die
ruhig auch gut finden. Die zeichnen da bestimmt auch ganz lange dran und freuen sich, wenns jemand gut findet. Oder
wenns jemand schlecht findet und es trotzdem kauft. Die Leute, die gut Witze machen und ausserdem gut zeichnen
koennen (wie zum Beispiel der Joscha),
findet der Thomas auch doof, aber nur, weil er da ganz schrecklich neidisch wird. Das macht aber nix,
so ein bisschen Neid tut dem Luemmel auch mal gut. Vielleicht hockt er sich dann mal hin und uebt das ordentlich,
statt dauernd nur vor dem Computer oder dem Fernseher zu sitzen.
Vor letzterem stehen beim Thomas ganz viele von diesen Telespielen, von Nintendo und von Sega und diese
Playstation und so. Von diesem Teufelszeug ist der Kerl nicht mehr loszubekommen, ganz schlimm ist das bei
dem. In der Schule haben ihm die Lehrer auch dauernd den GameBoy wegnehmen muessen. Einmal hat der Lehrer
dann selber im Unterricht GameBoy gespielt. Das war zwar lustig, aber der Thomas musste den Level dann
ganz von vorne anfangen, weil der bloede Lehrer alle Leben verloren hatte. Zum Glueck war das so ein Spiel, wo
man nicht das ganze Spiel von vorne anfangen muss, wenn das passiert. Davon hat der Thomas auch ein paar und das
nervt ihn manchmal ein wenig. Also nicht, dass er ein paar Spiele hat, sondern dass man die immer von vorne
anfangen muss. Wen nervt es schon, wenn er ein paar Spiele hat? Den Thomas bestimmt nicht. Ok, vielleicht ist
"ein paar" ein bisschen untertrieben, aber es ist ja so ein schwammiger Begriff, also kann man das
ruhig sagen: der Thomas hat schon so ein paar Spiele. Ein paar Platten auch. Die mit Musik drauf, nicht
Autoreifen ohne Luft. Wer sammelt schon Autoreifen ohne Luft? Der Thomas bestimmt nicht. Aber schoene Musik
mag er - sogar so sehr, dass er sich laufend neue Platten kauft, obwohl er sich die weder leisten kann
noch Platz fuer so viel von dem Zeugs hat. Schlimm ist das.
Frueher hat der Thomas ganz viel gelesen, deshalb hat er wahrscheinlich auch so schlechte Augen. Oder weil er
zuwenig Karotten gegessen hat. Nein, natuerlich nicht deshalb. Das stimmt naemlich gar nicht, dass man von
Mohrrueben gute Augen kriegt - wissenschaftlich erwiesen ist das. Die guten Augen hat man normalerweise schon
vorher und macht sie nur schlechter, wenn man seine Nase dauernd in Buecher steckt oder staendig vor der Glotze
haengt. Ausserdem hat der Thomas als Kind durchaus genug Moehrchen verschmaust! Seine Mutter hat naemlich
immer gesagt: "Iss Mohrrueben, die sind gut fuer die Augen!"
Heute liest er nimmer ganz so viel, hat sich aber fest vorgenommen, da mal was dran zu aendern, denn lesen
macht ja auch schlau. Manchmal kriegt er Buecher geschenkt oder ausgeborgt, dann freut er sich und liest die.
Aber nur, weil er Angst hat, dass die Leute sonst denken, er sei zu faul zum Lesen. Ist er naemlich gar nicht.
Naja, manchmal vielleicht. Der Thomas findet, dass "verschmausen" ein prima Wort ist.
Dass der Thomas seinen ganzen Bloedsinn ins WWW stellen kann, daran ist auch die Uni schuld. Im Winter 1998 hat
er da naemlich in so einem Kurs HTML gelernt - und wie man Bloedsinn ins WWW stellen kann. Und noch so ein paar
andere Sachen, aber die findet ihr bestimmt langweilig. Nicht langweilig findet ihr aber bestimmt die Frage,
warum der Thomas sich nicht einfach Thomas nennt. Die Frage findet der Thomas auch nicht langweilig, aber die
Antwort weiss er selber nicht. Als er den Namen "keth" erfunden hat, war der Thomas grade mal 12 Jahre
alt und hatte noch gar kein Internet. Damit hat er dann immer seine Zeichnungen unterschrieben, weil er rausgefunden
hat, dass "keth" schneller zu schreiben geht als "Thomas Hacker", und spaeter bei der
Schuelerzeitung war das auch sein Redakteurs-Kuerzel. Da hatten zwar alle anderen Redakteure nur zwei Buchstaben
und "keth" ging nicht mehr schneller zu schreiben, aber da war es schon zu spaet.
Heute macht er damit das Netz unsicher und kleistert Foren zu, schreibt mails und chattet wie ein Weltmeister.
Ab und zu hat er woanders auch andere Namen, aber das waeren zu viele, um sie hier aufzuschreiben. Ich glaub,
der Thomas hat auch was dagegen, wenn ich die hier alle verrate, weil er damit boese Sachen macht. Und weil der
Thomas immer soviel Bloedsinn und boese Sachen auf der Internetseite
www.giga.de macht, hat er sich
irgendwann gedacht, dass er da auch mal gerne arbeiten wuerde. Deshalb hat der Thomas eine Bewerbung geschrieben
und arbeitet jetzt seit Januar 2002 wirklich bei GIGA, das früher mal NBC GIGA hiess.
"NBC GIGA" musste man komplett in Grossbuchstaben schreiben, sonst war das falsch. Heute heisst die Firma
eigentlich GIGA Digital Television GmbH und muss nicht mehr komplett in Grossbuchstaben geschrieben werden,
aber weil der Name den meisten Leuten zu lang ist, kann man auch einfach nur GIGA sagen. Weil das Studio von GIGA nicht
in Kulmbach war und man, wenn man bei GIGA arbeiten wollte, nach Duesseldorf kommen musste, ist der
Thomas einfach mal nach Duesseldorf umgezogen und wohnt deshalb jetzt nicht mehr bei seinen Eltern.
Die hatten naemlich keine Lust, auch bei GIGA zu arbeiten.
In Duesseldorf war der Thomas insgesamt vier Jahre zuhause und hat dort ein paar tolle und ein paar nicht so
tolle Sachen erlebt - aber die muss man hier nicht alle hinschreiben, sonst hat man ja spaeter nix mehr zu erzaehlen.
Im Jahr 2005 hat der Thomas dann den Ingo kennengelernt. Der Ingo hat im Gegensatz zum Thomas richtiges
Informatik studiert [:-(], hat dafuer aber auch bedeutend laenger gebraucht [:-)]. Als die beiden sich kennengelernt haben,
war der Ingo aber zum Glueck schon fertig mit seiner wilden Herumstudiererei. Beim Kennenlernen hat's dann gefunkt und "batsch" gemacht
und ob ihr's glaubt oder nicht: Die beiden haben sich doch tatsaechlich ineinander verliebt.
Und seitdem wohnt der Thomas mit'm Ingo zusammen. Zuerst in Duesseldorf, und seit 2006 in Koeln, denn: GIGA ist nach
Koeln umgezogen. Und der Ingo hat eine Arbeit in Koeln bekommen. Wie praktisch!
Wer jetzt noch wissen will, was der Thomas so gerne mag und was er nicht so gerne mag, dem soll verraten werden,
dass der Thomas Auflistungen mag, in denen steht, was er gerne und was nicht so gerne mag.
Moegen tut er ausserdem noch: Pizza mit Artischocken drauf; Baeren; komische Sachen aus Grossbritannien
(das muss so geschrieben werden, weil man zwar mit Monty Python anfangen kann, aber dann kein Ende mehr
findet); die Fernsehserien Futurama, 24, Ally McBeal und Ausgerechnet Alaska; Erdnussbutter mit Stueckchen drin;
die Cartoons von Gary Larson; ehrliche Leute; Musik!; den Mozilla Firefox; Videospiele mit Bitmap-Grafik und Irish Stout.
Nicht moegen tut er: Anrufbeantworter; Leute, die stur auf einer Dummheit beharren; Light-Cola; schlecht
uebersetzte Filme und TV-Serien;
lange Haare; Computer, die nicht funktionieren; unehrliche Leute; Fussball;
Arroganz;
und Internetseiten, auf denen "Under Construction" steht. "Under Construction" steht
naemlich auf mindestens genausoviel Internetseiten, wie es Leute mit Anrufbeantwortern gibt. Wenn der Thomas
jemanden anruft, will er aber keine Nachricht hinterlassen, sondern mit jemandem sprechen. Wenn er eine
Nachricht hinterlassen will, kann er auch einen Brief oder eine e-Mail schreiben, da muss man wenigstens
nicht so albern auf Band sprechen. Und Light-Cola schmeckt baeh. Von Irish Stout wird man wenigstens satt.
Wenn man irgendwo einen schlauen Spruch hinschreiben will, kann man prima irgendwelche schlauen Leute
zitieren, die mal was schlau klingendes gesagt haben. Wer dann ganz schelmisch die Quellenangabe weglaesst,
erweckt den Eindruck, dass er selber so schlau ist. Oder zumindest schelmisch, weil man die Quellenangabe
weggelassen hat. Der Thomas findets aber besser, selber was schlau klingendes zu sagen, deshalb hat er sich
als Lebensmotto den Spruch hier ausgedacht:
"Nimm das Leben nicht ernst, diese Geste wird nicht erwidert."
Den schreibt er ueberall hin und grinst sich eins, wenn Leute denken, der Thomas sei ein Schelm, weil er
die Quellenangabe weggelassen hat.